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3 Dinge, die du über Ausreden wissen solltest

Kennst du die Ausreden, die du immer wieder benutzt? Fühlst du dich manchmal ertappt, wenn du schon wieder sagst, du hättest keine Zeit für eine bestimmte Sache? Das größte Problem mit Ausreden ist nicht, dass du sie benutzt, sondern dass du sie so oft benutzt, dass du anfängst sie zu glauben. Du gewöhnst dich an deine Ausreden und daran, das du mit deiner Situation unzufrieden bist und du nichts veränderst. Der Stillstand wird zur Gewohnheit. Mach Schluss mit den Ausreden!


3 Dinge, die du über Ausreden wissen solltest:

  1. Warum benutzt du Ausreden?
  2. Warum solltest du aufhören Ausreden zu benutzen?
  3. Was sind die häufigsten Ausreden + Gegenmittel?

Excuses are like assholes. Everyone has them.

Jeff W. Barton

Warum benutzt du Ausreden?

Hast du deine Ausreden schon mal bewusst wahrgenommen? Weißt du was dahinter steckt, wenn du dich einer Ausrede bedienst? Der erste Schritt, um mit den Ausreden Schluss zu machen, liegt darin zu verstehen, warum du sie benutzt. Hier sind 5 typische Gründe für deine Ausreden:

Grund 1 – Angst

Der häufigste Grund ist Angst. Die Angst vor Veränderung und dem Verlassen der Komfortzone. Oder auch die Angst davor Fehler zu machen oder zu Scheitern.

Grund 2 – Konflikte sind anstrengend

Im Alltag sind Ausreden ein wichtiges Mittel, um nicht andauernd in kleine Konflikte zu geraten. Konflikte mit anderen aber auch innere Konflikte auszutragen ist anstrengend und diese Anstrengung vermeiden wir gerne. Wir wollen die Harmonie aufrecht erhalten.

Grund 3 – Konsequenzen vermeiden

Mit Ausreden versuchen wir Konsequenzen zu vermeiden, fehlerhaftes Verhalten zu rechtfertigen und die Schuld von uns zu schieben. Die Alternative wäre, für den Fehler Verantwortung zu übernehmen. Doch die Alternative ist unbequem und erfordert mehr Energie, Selbstvertrauen, Mut und innere Stärke.

Grund 4 – Mangel an klaren Zielen oder Motivation

Ohne klares Ziel vor Augen, fehlt die Motivation und die Grundlage fürs Durchhalten. Warum sollte man solch einen Aufwand betreiben? So wichtig ist die ganze Sache doch gar nicht und das untermauern wir mit Ausreden.

Grund 5 – Selbstbild aufrecht erhalten

Der Psychologe Alfred Adler vertrat die Meinung, dass wir Ausreden ins Feld führen, um unser positives Selbstbild aufrecht zu erhalten. Vor allem dann, wenn wir der Wahrheit nicht ins Auge blicken wollten.

Eine andere Erklärung ist die sogenannte kognitive Dissonanz. Ein unangenehmer Zustand in dem unsere Gedanken, Werte, Einstellungen und unser Verhalten nicht im Einklang miteinander sind. Wenn du glaubst ein guter Koch zu sein und dein Essen nicht schmeckt, dann ist das ein Widerspruch. Diesen Widerspruch willst du automatisch auflösen und greifst auf Ausreden zurück. Du willst, dass deine Gedanken, Werte und Handlungen harmonisch sind und sich nicht widersprechen. Du willst ein bestimmtes Bild von dir aufrecht erhalten.

Welcher der Gründe trifft auf dich am häufigsten zu? Jetzt hast du einen ersten Impuls, woran du arbeiten kannst. Untersuche die Gründe für dich, um einen Schritt vorwärts zu gehen und mach Schluss mit den Ausreden!


Warum solltest du aufhören Ausreden zu benutzen?

Bevor ich darauf eingehe, wie du aufhören kannst, Ausreden zu benutzen, will ich dir noch 4 gute Gründe aufzählen, warum es sich lohnt mit den Ausreden Schluss zu machen.

  1. Ausreden verhindern, dass du dein Potential voll ausschöpfst. Wenn du dich mit Ausreden davon abhälst zu Handeln, dann nimmst du dir auch die Chance auf Erfolg und persönlichen Wachstum.
  2. Ausreden, werden letztendlich dazu führen, dass du es bereuen wirst, Dinge nicht getan zu haben.
  3. Mit Ausreden sorgst du dafür, dass deine Situation bleibt wie sie ist und sich nichts verändert.
  4. Wenn du regelmäßig Ausreden benutzt, dann werden sich deine Kinder daran orientieren. Wenn du willst, das deine Kinder lernen, dass zu tun was sie wollen und wovon sie träumen, auch wenn z.B. die Ungewissheit ob es klappen wird, ihnen Angst macht, dann solltest du Schluss machen mit den Ausreden.

Was sind die häufigsten Ausreden?

Du weißt jetzt warum du Ausreden benutzt und warum es sich lohnt damit aufzuhören. Im nächsten Abschnitt kannst du dir deiner Ausreden bewusst werden. Ich liste dir 7 der häufigsten Ausreden auf. Welche hält dich davon ab, den nächsten Schritt zu gehen?

1. Ich habe keine Zeit.

Hast du wirklich keine Zeit oder willst du dir keine Zeit nehmen? Ist dir das Projekt einfach nicht wichtig genug, so dass du ihm keine hohe Priorität einräumst? Hier musst du natürlich erst mal wissen, was dir wirklich wichtig ist und wie du deine Prioritäten überhaupt setzen willst.

Gegenmittel: Schreibe für eine Woche auf, womit du den ganzen Tag deine Zeit verbringst und zwar jede Minute. Nimm dir einfach ein Blatt Papier für jeden Tag, schreibe die Stunden des Tages drauf und notiere dir, womit du deine Zeit verbringst. Tut sich irgendwo doch ein Zeitfenster auf, dass du für dein Projekt nutzen kannst, anstatt etwas anderes zu tun?

2. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt.

Gelegentlich mag diese Ausrede der Wahrheit entsprechen. Das musst du für dich überprüfen. Doch im Allgemeinen, beruhigst du damit dein Gewissen, wenn du dein Vorhaben nicht gleich in die Tat umsetzt. Hier lässt du Zeit verstreichen und damit Gelegenheiten. Du schiebst das Verlassen deiner Komfortzone auf.

Gegenmittel: Stelle dir die Gegenfrage. Wann wird der richtige Zeitpunkt sein? Was spricht dafür, genau jetzt anzufangen?

3. Ich habe Angst zu versagen oder Fehler zu machen.

Du hast Angst Fehler zu machen und gehst von vornherein davon aus, dass du Scheitern wirst. Vielleicht weil dein Ziel oder Vorhaben dich überwältigt und dir zu groß erscheint, um es wirklich erreichen zu können. Überprüfe, ob du dir ein so großes Ziel gesetzt hast, weil du dann sagen kannst, dass du scheitern wirst und so gar nicht erst anfangen musst.

Gegenmittel: Versagen und Scheitern ist unvermeidlich. Das gehört zum Prozesse und zum Weg, den du zu deinem Ziel gehen wirst dazu. Also kannst du dich gleich darauf einstellen und breit sein, daraus zu lernen. Mach dir ganz klar, was das schlimmste ist, was passieren könnte. Würdest du wirklich alles verlieren?

4. Du hast einfach keine Energie und bist nicht motiviert genug.

Auf deine Motivation kannst du dich nicht verlassen. Das ist wie ein Glücksspiel, denn deine Motivation kommt und geht, wie sie will. Motivation etwas zu tun ist nicht der Grund warum du anfängst. Du fängst an, weil du diese eine Sache mehr willst als eine Alternative. Du willst lieber dein eigener Chef sein, als weiter im Hamsterrad zu laufen. Du willst mehr Zeit für deine Kinder und nicht 40 Stunden die Woche arbeiten. Doch dafür musst du etwas verändern, deine Komfortzone verlassen und das ist anstrengend und beängstigen. Deine Motivation allein ist dafür nicht die Lösung.

Gegenmittel: Was ist die eine Sache, die du mehr willst als die Alternative? Mache dir dein Warum bewusst. Am besten jeden Tag!

In meinem Artikel „13 Gründe + Tipps warum deine Motivation nicht ausreicht, um anzufangen“ (Hier klicken.) kannst du mehr darüber lesen.

5. Das machen schon so viele andere, warum sollte ich damit Erfolg haben?

Der Vergleich mit anderen führt dazu, dass du all die Dinge siehst, warum es sich nicht lohnt überhaupt anzufangen. Du hast das Gefühl nicht gut genug oder nicht originell genug zu sein. Die Konkurrenz schüchtert dich ein und ist der Grund für deine Ausflüchte. Aber die Konkurrenz sollte ein gutes Zeichen für dich sein. Denn es heißt, deine Idee ist gut und es besteht eine Nachfrage. Besser noch, du bist mit deiner Vision nicht allein. Es gibt noch mehr Leute, die eine ähnlich Vision wie du verfolgen und zusammen, werdet ihr diese Vision viel wahrscheinlicher wahr werden lassen.

Gegenmittel 1: Hör auf dich mit anderen zu vergleichen. Konzentriere dich auf dich selbst und wie du die Version von dir werden kannst, mit der du dich rund um wohl und zufrieden fühlst.

Gegenmittel 2: Beschäftige dich mit deinen Glaubenssätzen. Wie fühlst du dich bei dem Satz „Ich bin nicht gut genug.“? Kehre den Satz um „Ich bin gut genug.“ und sammle so viele Beweise für diesen Satz wie du kannst. Für eine intensivere Auseinandersetzung mit deinen Glaubenssätzen kann ich dir das Buch “Das Kind in dir muss Heimat finden” von Stefanie Stahl empfehlen.

Gegenmittel 3: Fokussiere dich auf dich selbst und schaue nicht mehr so viel nach rechts und links. Überlege dir z.B. wofür du dankbar sein kannst, welche Erfolge du feiern kannst und was deine Stärken sind.

6. Es muss perfekt werden!

Deine Erwartungen ist von Anfang an die, dass du nur anfängst, wenn es zu 100% erfolgreich sein wird und du dir sicher bist, dass alles genau nach Plan verlaufen wird. Dafür brauchst du erst mal eine Woche Vorbereitungszeit. Dein Perfektionismus findet immer neue Ausreden, warum du nicht loslegen solltest.

Gegenmittel: Die Dinge sind nicht perfekt und müssen es auch nicht sein. Es ist okay, wenn etwas nicht 100% so ist, wie du es dir vorgestellt hast – vor allem zu Beginn. Diese kleinen unperfekten Dinge, sind doch die, die alles erst interessant machen.

7. Ich muss erst noch …

… einen Plan ausarbeiten und alle Schritte vorher definieren. Die Idee besser ausarbeiten und eine Marktanalyse durchführen. Dein Vorhaben ist so groß, dass du dich in der Planung verlierst und gar nicht erst anfängst. Du überwältigt bist von all den Aufgaben, die dein Projekt mit sich bringt. Es ist so viel zu tun und wo sollst du nur anfangen?

Gegenmittel: Ein Schritt nach dem anderen. Auch der Weg zum Ziel gehört dazu und du kannst ihn genießen. Es sollte dir Freude machen. Fixiere dich nicht zu sehr auf das Ergebnis, welches du am Ende erreichen willst. Lass zu, dass du auch Spaß auf dem Weg zum Ergebnis hast. Genieße die Reise hin zu deinem Ziel.


Fazit

“There are only two options: Make progress or make excuses.”

Anthony Robbins

Wenn du nichts änderst und dich weiter von deinen Ausreden kontrollieren lässt, dann bist du mit der aktuellen Situation zufrieden, die Alternative erscheint dir nicht der Mühe nicht wert. Das ist etwas, was du dir ehrlich eingestehen musst. Denn wenn du nichts tust und nichts verändert, weil du dich nicht entscheiden kannst, dann hast du dich für den Stillstand entschieden.

Ausreden bringen dich nicht voran, sie bremsen dich aus. Wenn du wirklich entschlossen und leidenschaftlich dabei bist, dann wirst du aufhören dich rauszureden, du wirst wachsen und dein Potential entfalten.

Wenn du dein Leben aktiv gestalten willst, dann fang endlich an, jeder kleine Schritt zählt. Keine Ausreden mehr. Du bist schlau genug, du hast genug Zeit und du hast ein Leben verdient, dass dich glücklich und zufrieden macht.

Also hör auf hier zu lesen und werde aktiv. Genau jetzt. Nimm dir ein Gegenmittel von oben vor und probiere es sofort aus. Es liegt an dir!

Viel Spaß bei der Umsetzung.
Liebe Grüße
Antonia

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