Checklist passende Tools
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PDF Checkliste – Wähle zu dir passende Tools & Methoden aus

Ich habe zur Zeit über 150 Apps auf meinem Handy. Zu allererst heißt das, dass ich dringend mal wieder aussortieren sollte… Aber warum habe ich überhaupt so viele Apps auf meinem Handy? Weil ich immer wieder nach Tools und Methoden suche, die zu mir passen. Dabei ist mit der Zeit eine Checkliste entstanden, die ich für jedes Tools und jede Methode im Kopf durchgehe. Du kannst dir die PDF Checkliste „Individuelle Tool- und Methodenauswahl“ hier *KLICK* herunterladen.

Damit bleiben nur die Tools und Methoden, die sich als wirklich hilfreich und nützlich erweisen und mir mein Leben erleichtern, es schöner machen oder mich inspirieren.


Auf diese 11 Aspekte solltest du achten, wenn du neue Tools oder Methoden ausprobierst:

#1 Macht es dir Freude?

Wenn ein Tool, eine App oder eine Methode schön und ansprechend gestaltet ist und mich auch visuell abholt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie öfter benutze schon allein deswegen gestiegen. Überlege also, ob du Freude empfindest, wenn du das Tool benutzt oder die Methode anwendest.

#2 Erleichtert dir die Benutzung dein Leben?

Macht dir das Tool oder die Methode das Leben leichter, weil es dir etwas abnimmt? Einen Termin, der im Kalender steht, und den du dir nicht mehr aktiv merken musst. Eine Notiz über eine spontane Idee, damit du später darauf zurück kommen kannst.

#3 Gibt es dir neue Impulse?

Hilft dir das Tool oder die Methode, deine gewohnten Muster zu durchbrechen? Zeigt es dir neue Perspektiven auf oder inspiriert dich zu neuen Gedanken und Ideen?

#4 Unterstützt es dich intuitiv oder erzeugt es eher Druck bei dir?

Klassische Produktivitätstools und -methoden können sehr hilfreich und nützlich sein – sie können dich aber auch unter Druck setzen. Wenn sich auf To Do-Listen z.B. immer mehr Aufgaben ansammeln, die du erledigen solltest. Überprüfe, ob ein Tool oder eine Methode negative Gefühle bei dir auslöst. Wenn ja, kannst du Anpassungen vornehmen, damit das nicht mehr passiert oder ist das Tool oder die Methode einfach nicht die richtige Wahl für dich?

#5 Hast du in der Kategorie schon ein anderes Tool in Benutzung?

Es ergibt leider wenig Sinn mehrere Kalender zu führen und wenn doch, dann sollten sie alle in einer Anwendung zusammengeführt werden. Hier gilt die berühmte „Rule of One“: Nur ein Tool für eine Aufgabe.

#6 Löst das Tool oder die Methode hilfreiche Verhaltensweisen bei dir aus?

In meiner liebsten To-Do-Listen App (Todoist), kann man z.B. Punkte sammeln und sein Level erhöhen. Im Herzen bin ich eine kleine Gamerin und mich spricht dieses Feature total an. Punkte sammeln und Level erhöhen hat mich schon so manches Mal eine Aufgabe doch noch erledigen lassen 🤓.

#7 Verfügbarkeit

Wenn du ein Notizbuch für deine spontanen Ideen nutzt, dir die Ideen aber häufig unter Dusche, beim Wandern oder direkt nach dem Aufwachen oder beim Einschlafen kommen, dann brauchst du ein kleines, wasserdichtes Notizbuch und ein Stift mit Licht, damit du deine Ideen auch wirklich immer dort eintragen kannst. Ein Wandkalender bringt dir nichts, wenn du unterwegs Termine abstimmen willst. Du siehst worauf ich hinaus will. Stelle sicher, dass du das gewählte Tool, die Methode oder App leicht benutzen kannst, wenn du sie brauchst.

#8 Erwartungsmanagement

Nur weil eine Methode, ein Tool oder eine App gerade von vielen Menschen genutzt wird und scheinbar für alle zu funktionieren scheint, muss das nicht für dich gelten. Ich habe es schon einige Mal mit einem analogen Visionboard versucht und bin jedesmal nicht sehr weit damit gekommen. Nach einer Weile habe ich aufgegeben und beschlossen, dass diese Methode, nichts für mich ist. Vor kurzem habe ich dem Visionboard digital auf Pinterest eine neue Chance gegeben. Das hat für mich besser funktioniert. Also trau dich deine eigene individuelle Lösung zu finden und wandle ein Tool, eine Methode auch mal nach deinen Bedürfnissen ab.

#9 Timing

Manchmal liegt es auch nicht am Tool, der App oder der Methode sondern daran, dass das Timing nicht stimmt. In der Phase in der du dich gerade befindest ist es einfach noch nicht das Richtige. Deswegen lohnt es sich den Tools, Methoden und Apps nach einer Weile nochmal eine zweite Chance zu geben. Vielleicht erweisen sie sich in deiner nächsten Lebensphase doch als nützlich und hilfreich, einfach weil du dich weiterentwickelt und verändert hast.

#10 Erfüllt es seinen Zweck?

Tut es was es soll? Überlege dir, was für ein Ziel du erreichen willst, wenn du diese App, dieses Tool oder die Methode nutzt. Überprüfe, ob sie dir wirklich helfen diesem Ziel näher zu kommen, oder dich vielleicht doch zu sehr ablenken.

#11 Integration

Fügt sich das Tool, die Methode oder die App in dein bestehendes System ein?


Du suchst Inspiration für Tools & Methoden? Hier habe ich eine Liste von „20 Tools & Methoden für mehr Klarheit und weniger Verzetteln“ *KLICK* für dich zusammen gestellt.


Zusammenfassung

Die Aufgabe von jedem Tool, jeder Methode und App sollte einer der folgenden sein:

  • Dir im Alltag den Rücken frei halten und dich z.B. an wichtige Dinge erinnern.
  • Den Arbeitsspeicher deines Gehirns zu entlasten, damit zu dir nicht alles merken musst.
  • Für die Organisation & Struktur aller eingehenden Informationen sorgen und als dein zweites Gehirn fungieren.
  • Für Entspannung sorgen, dafür das du abschalten kannst.
  • Dich weiterbringen und dich inspirieren, indem dir neue und unbekannte Sichtweisen nahe gebracht werden.

Fällt dir gleich jetzt ein Tool, eine App oder eine Methode ein, welche du einmal auf diese 11 Aspekte überprüfen solltest? Erlaube dir, dich von denjenigen zu trennen, die sich als nicht oder wenig hilfreich erwiesen haben oder in dir gar negative Gefühle auslösen. Fokussiere dich auf die Tool und Methoden, die dir wirklich einen Nutzen bringen.

Du willst dir die PDF Checkliste für die Auswahl von Tools und Methoden ausdrucken? Hier kannst du dir die Checkliste als PDF *KLICK* herunterladen und abspeichern.

Ich selbst habe diese Checkliste zum Anlass genommen, endlich mal meine Apps auszusortieren. Was glaubst du wie viele sind jetzt noch auf meinem Handy?

Schreibe mir gern auf Instagram und ich verrate dir die Antwort 😎

Liebe Grüße
Antonia

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